eine Woche voller Dankeschoens
Die Session ist kaum zwei Wochen alt, schon muss ich unseren Auftrittsplan zur Hand nehmen, um die Auftrittsorte zuordnen zu können, um euch auf dem Laufenden zu halten. Natürlich schafft es nicht jeder Auftritt in den Blog. Das würde einfach den Rahmen sprengen. Aber all die Highlights auf der Bühne, im Bus oder drum herum werde ich hier mit euch teilen. Versprochen!
Da wäre zuerst der Auftritt am 13.01. bei CenterTV. Besonders nicht nur weil wir dort unsere Gesellschaft und Tanzgruppe vorstellten, sondern auch, weil auf den Tag genau die Gesellschaft ihren 111-jährigen Geburtstag hatte. Leider war es im Studio so eng, dass nur drei Paare tanzen konnten. Für uns Kammerkätzchen ist dies aber kein Problem, da wir alle dasselbe tanzen, macht es für uns kaum einen Unterschied, ob wir mit elf oder nur mit drei Paaren tanzen. So finden wir selbst auf und im Notfall auch vor, der kleinsten Bühne Platz…
Am Freitag folgte auch das erste Highlight fern von Bühne oder Bus. Unser Kätzchen Lisa lud nach dem letzten Auftritt zur „Kätzchenparty“.
Die Getränke stellte der Verein, der Nudelsalat kam von Lisa mit und ohne Tomaten. So saßen wir dann bis in die Morgenstunden zusammen bei Bierche un Verzällcher.
Hier noch mal ein ganz großes Dankeschön an Lisa, die übrigens das erste Jahr bei uns tanzt und sich schon sehr engagiert, ob mit der Party oder als Geburstagsfee.
Am Samstag wurde es dann etwas turbulent. Kaum im Bus klingelte das Handy von unserem Tanzgruppenleiter Axel Busse. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, doch schon die ersten Brocken, die wir aufschnappen konnten, reichten uns. „Leute umziehen, da droht bestimmt ein Loch im Programm!“ rief der erste durch den Bus und schon wurden Blusen, Hemden und Schürzen ausgepackt. Axel bestätigte unseren Verdacht und gut 10 Minuten später standen wir fertig im Autohaus Dirkes in Köln-Ehrenfeld. Uns blieb gerade noch genug Zeit, dem Garde Corps Grün-Weiß mit ihrem Tanzpaar Nicole Hamacher und Thomas Faßbender zuzuschauen.
Vor ihrer Zeit als Marie von Grün-Weiß war Nicole nämlich ein Kammerkätzchen. So erinnerte sie auch noch teilweise an unser Brings Medley und gab der Kapelle den richtigen Takt an. Vielen Dank hierfür.
Nach einem gelungenen Auftritt hieß es ab zum Bus und zu Aldi. Aldi? Ja genau Aldi! Wir brauchten neue Getränke. Und so wurde der Bus mit jeder Menge Wasser und Apfelschorle bestückt. Und nun? Vor dem nächsten Auftritt hatten wir ein großes Loch. „Wir könnten zu mir fahren“ schlug Kammerkätzchen Manu vor. Ein kurzer Anruf bei der Mama mit der Notiz, dass bald 25+ Leute vor der Tür stehen. Unser Busfahrer Achim nahm Kurs nach Sankt Augustin. Die Nachbarn staunten nicht schlecht als ein Reisebus vor ihrer Tür hielt. Manus Papa hat es am Ende vielleicht ein klein wenig bereut an Tür zustehen und uns mit Handschlag begrüßen. Habt ihr schon mal 25+ Hände geschüttelt. In der Küche erfreute uns Manus Mama mit frischen Kaffee (am Ende waren es an die fünf Kannen). Wir erfreuten den örtlichen Pizza-Dienst mit einer Großbestellung. Er schaffte es tatsächlich, uns nach nur 30 Minuten Wartezeit satt und glücklich zu machen. Auch hier wieder vielen Dank an Manu und ihre Familie, den Pizzadienst und natürlich auch an Achim den besten Busfahrer aus Köln!!! Gut gestärkt ging es dann zum nächsten Auftritt nach Troisdorf.
Die letzte Station an diesem Samstag war Ahrweiler, eher bekannt für Wein, als für Karneval. Ein besonderer Auftritt, denn Josina, ein ehemaligen Kammerkätzchen, war anwesend und so gab es ein freudiges Wiedersehen. Trotz später Stunde, die Sitzung hatte etwas Verzug, und obwohl wir die letzte Nummer waren, war die Stimmung im Saal immer noch super. Kaum auf der Bühne warnte uns der Elferrat, dass die Bühne etwas wackelig sei… „Naja für uns ist das kein Problem, aber vielleicht sollten Sie ihre Gläser festhalten“. Und tatsächlich wir brachten nicht nur die Bühne, sondern die ganzen Saal zum Beben. Nach dem Auftritt wurde unser Tanzgruppenleiter noch angesprochen, ob wir, nach dem wir gezeigt hatten, wofür Köln bekannt ist, nicht auch mal kosten wollen, wofür denn Ahrweiler bekannt sei. Jetzt muss nur noch ein Termin für die Weinprobe gefunden werden. Danach ging es ratzfatz nach Hause. Denn es war spät geworden. In nur 10 Stunden war wieder Treffen und bis dahin galt es nicht nur zu schlafen, sondern auch noch zu waschen und zu bügeln.
Am nächsten Morgen traf man sich dann etwas müde, aber mit bester Laune wieder. Etwas Kaffee würde ersteres bestimmt beheben und so stand einem super Tag nichts mehr im Wege. Moment mal Kaffee? Ups, da war doch was. Wir hatten vergessen, uns um Kaffee zu kümmern. Zum Glück haben de Höppemötzjer denselben Treffpunkt und wie es der Zufall so will, trafen sie sich zur selben Zeit und teilten gerne ihren Kaffee mit uns. So gab es noch einen kurzen Erfahrungsaustausch. Wart ihr schon da? Wie ist die Bühne dort? Passt hier auf die Decke auf!!! Leider blieb nicht viel Zeit für ein langes Schwätzchen.
Für uns ging es nach Bochum. Ein Karnevalsjeck aus dem Pott, der schon seit Jahren immer nach Köln zur Schnüsse- Tring-Sitzung fährt, wollte ein Stück Rheinland importieren. Ich mag solche Sitzungen sehr gerne. Denn im Pott ist eher Gardetanz, als der rheinische Tanzstil mit viel Akrobatik vertreten. Das Publikum ist meist schon von einem simplen Schultersteher beeindruckt und bei den großen Figuren oder Würfen stockt ihnen der Atem.
Aber auch wir staunen nicht schlecht über Gardenmädels mit Alufolie in den Haaren, damit die Zöpfe nicht fransen und diversen Verrenkungen und „In-den-Spagat-springen“! Tut denen das nicht weh?
Obwohl wir nur mit der halben Gruppe tantzen und sich selbst diese Paare vor und auf der Bühne verteilen mussten, kam das Publikum aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ein schöner Auftritt!!! Nach einer kleinen Stärkung ging es nach einem kurzen Abstecher nach Referat wieder nach Köln.
Der letzte Auftritt für das Wochenende war die Miljöhsitzung unserer Gesellschaft im Pullmann. Ich glaube, ein bisschen flau war uns allen im Magen. Hatten wir doch im Vorfeld so viel über die Pullmann Bühne in diesem Jahr gehört. Die Boxen und Scheinwerfen hängen genau über der Bühne, dabei ist die Decke nicht besonders hoch. Schon ein paar Mariechen haben sich an den harten Kanten verletzt. Eine besondere Herausforderung für unsere Jungs, die jetzt vor jeder Figur erst mal einen prüfenden Blick nach oben warfen. Zu recht, wie sich schon im 1. Tanz zeigte, denn das ein oder andere Mal war es doch recht knapp. Wir Mädels mussten um die Boxen herumtanzen. Als Dankeschön für unsere Arbeit schenkte uns die Gesellschaft bestickte Handtücher. Wir als Gruppe beschenkten unseren Leiter mit einer Sessionspackung Haribo. Nach dem Auftritt blieben wir noch eine Weile vor Ort, um den Jungs von Brings zu lauschen oder mit ein paar von den hellige Knäächte un Mägde Koffer-Minigolf zu spielen. Viele von uns blieben nicht bis zum Ende der Sitzung, das Wochenende hat uns dann doch geschlaucht und so manch einer musste noch Hausaufgaben machen.





































